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Diversifikation über verschiedene Anlageklassen

Mit der Streuung des Risikos sichern sich Anleger gegen potenzielle Verluste ab. Aber nicht nur die Einzeltitel sollten richtig diversifiziert sein, sondern auch die sogenannten Anlageklassen. Das geht soweit, dass mit der Beimischung «risikoreicher» Vermögensklassen das Risiko für das Gesamtportfolio reduziert werden kann.

Wenn Anleger «einfach» verschiedene Aktientitel oder Anleihen kaufen, ist dies nicht wirklich eine Strategie. Was bei steigenden Märkten tatsächlich zu schönen Performancewerten führen kann, schützt bei einer seitwärts oder fallenden Entwicklung leider kaum vor heftigen Kursverlusten. Wenn der ganze Aktienmarkt taucht, nützt es leider auch nichts, zuvor sein Portfolio auf z.B. zehn Schweizer Aktien aufgeteilt zu haben.

Was tun? Ganz einfach: dem Portfolio «alternative Anlageklassen» als Diversifikation beifügen. Anlageklassen können sich nämlich unabhängig voneinander entwickeln. Die Risiko/Rendite-Struktur des Gesamtportfolios verbessert sich, indem die beigefügten Klassen sich (historisch gesehen) nicht an die Entwicklung einer anderen Klasse halten, mit diesem also nur gering korrelieren. Fallen also weltweit die Aktienmärkte, können sich die Immobilien- oder Rohstoffmärkte durchaus positiv entwickeln.

Eine Übersicht der alternativen Anlageklassen

  • Emerging-Markets-Aktien: Aktien von Unternehmen aus Entwicklungsländern (z.B. in Asien, Osteuropa, Lateinamerika)
  • Emerging-Markets-Anleihen: Staatsanleihen von Entwicklungsländern in lokaler Währung oder in USD
  • High-Yield-Anleihen: hochverzinsliche Anleihen von Firmen mit niedrigem Rating. Wird als risikoreicher angesehen und darum höher verzinst.
  • Immobilien: Aktien oder Fonds von Unternehmen, welche sich mit der Planung, der Konstruktion, dem Besitz, der Verwaltung oder dem Vertrieb von Wohn-, Gewerbe- oder Industriegrundstücken beschäftigen.
  • Rohstoffe: Energie, Metalle, landwirtschaftliche Produkte
  • Hedge Fonds: Fonds mit aggressiven Strategien, um in jedem Marktumfeld positiven Ertrag zu haben.
  • Private Equity: Form von Beteiligungskapital für nicht an der Börse kotierte Unternehmen

Es ist sinnvoll, alle Anlageklassen durch eine entsprechende Fondsanlage abzudecken. Gut bedient ist, wer dies in der persönlichen Anlagestrategie angemessen berücksichtigt. Turbulente Börsenphasen lassen sich so deutlich entspannter verfolgen.

Hier setzt die Bank Linth mit ihren Strategiefonds und ihrem Vermögensverwaltungsmodell an, denn sie berücksichtigen explizit den Diversifikationseffekt von Anlageklassen und sind danach optimiert. Gerade im heftigen Börsenjahr 2009 ist ein wesentlicher Performance-Bestandteil im Beimischen von alternativen Anlageklassen begründet.

Welche Anlagestrategie für Sie schliesslich die richtige ist, hängt von Ihrer Risikobereitschaft, Ihrer Risikofähigkeit und Ihrem Anlagehorizont ab. Gemeinsam mit Ihrer Kundenberaterin oder Ihrem Kundenberater finden Sie sicherlich das für Sie optimale Produkt.

 

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