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Obligationenfonds – «sichere» Rendite?

Die individuelle Anlagestrategie gibt jeweils vor, wie das eigene Kapital optimal investiert wird. In der jetzigen Marktsituation haben sich aber viele Anleger entschieden «abzuwarten». Was nicht gebunden angelegt ist, fristet ein bescheidenes, aber sicheres Dasein auf einem Sparkonto. Da ist es sicher vor den Auf- und Abs, welche momentan die Börsenindizes prägen. Für den strategischen Obligationenanteil gäbe es zurzeit jedoch eine rentable Alternative: Obligationenfonds.

Obligationen sind grundsätzlich Schuldverschreibungen, meistens von Unternehmen oder Ländern. Als Anleger leiht man diesen Schuldnern Kapital auf eine festgelegte Zeitspanne und erhält dafür Zinsen. Wer weniger kreditwürdig ist, versucht die Kapitalgeber mit höheren Zinsen zu entschädigen. Entsprechend höher ist in diesen Fällen aber das Risiko, dass ein Teil oder das ganze Geld verloren geht.

Wer also in Obligationen investiert, muss das Schuldnerrisiko unbedingt im Auge behalten. Eine Möglichkeit besteht darin, mittels des Rating nur Emittenten mit hervorragender Bonität zu berücksichtigen. Eine andere Methode kann das Aufteilen auf möglichst viele (gute) Schuldner sein. Aber bei kleineren Anlagevolumen ist dies ein schwieriges Unterfangen. Und die Bonitäten können sich während der Laufzeit einer Obligation durchaus auch zum Schlechten entwickeln.

In diesem Fall bieten sich Obligationenfonds an. In der Regel wird hier in über fünfzig unterschiedliche Obligationen investiert. Dabei sind die Bonitäten der Schuldner, die optimalen Laufzeiten und die Diversifikation über Länder, Branchen und Währungen dank professioneller Fondsmanager gewährleistet. Auch hier gibt es Ausprägungen von auf Sicherheit ausgerichteten oder eher risikoreicheren Obligationenfonds. Und ein wichtiger Punkt: die Duration im Fonds (die durchschnittliche Kapitalbindungsdauer) wird den Zinserwartungen laufend angepasst, um je nach Entwicklung von längeren oder kürzeren Laufzeiten zu profitieren.

Anleger mit einer auf Sicherheit bedachten Strategie sollten sich informieren, ob im Rahmen ihres Risikoprofils der Obligationenanteil auch durch Fonds gedeckt werden könnte. Gerade im Vergleich zum klassischen Sparkonto kann hier zusätzlich zur Kapitalerhaltung nämlich auch ein «schöner» Zinsertrag erzielt werden. Als Beispiel soll hier der «LLB Obligationen CHF Kl. T&A» mit einer Rendite von 2.6 Prozent im ersten Halbjahr 2010 dienen.

Sprechen Sie aber in jedem Fall mit Ihrer Kundenberaterin oder Ihrem Kundenberater bei der Bank Linth. An all unseren 24 Standorten informieren wir Sie gerne über die Anlagemöglichkeiten in Obligationenfonds. Kontaktieren Sie uns, wir freuen uns auf Sie!

 

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