Die «Leih- & Spar-Kassa des See-Bezirks» wird gegründet, einige Wochen vor dem modernen Schweizer Bundesstaat. Am 15. Juli 1848 beschliesst die Gemeinnützige Gesellschaft vom Seebezirk, mit der neuen Bank den «Sparsinn» zu wecken sowie Handel und Gewerbe zu fördern. Geschäftssitz wird das Städtchen Uznach.
Die «Leih- & Spar-Kassa des See-Bezirks» passt sich dem Frankensystem an. Vier Jahre lang hat sie eigene Banknoten im Wert von 10 Gulden herausgegeben. Erst 1891, als der Bund das Banknotenmonopol übernimmt, wird das Geld- und Münzenwesen in der ganzen Schweiz einheitlich.
Öffnung eines Fonds für gemeinnützige Zwecke. In diesen Fonds, der insbesondere für kranke und alte Leute bestimmt ist, sollen die Gewinne der Bank einfliessen. Im ersten Jahrhundert ihres Bestehens steuert die Bank rund eine Million Franken zum Bau öffentlicher Gebäude bei, zum Beispiel für Spitäler und Schulhäuser.
In Rapperswil führt die Bank Kassastunden ein. Von nun an ist es auch in Rapperswil möglich, auf die Konten der «Leih- & Spar-Kassa des See-Bezirks» einzuzahlen.
Der Name wird zu «Leih- & Sparkasse vom Seebezirk» modernisiert. Die Bank ist nun nicht mehr reine Sparkasse. Sie hat in den vergangenen Jahren ihre Geschäftstätigkeit ausgeweitet: Ausgabe von Kassenobligationen, Einführung des Kontokorrentgeschäfts, Annahme von Geldern in Depositenrechnungen.
Aufgrund der erfreulichen Geschäftsentwicklung wird das Kapital erstmals erhöht, von 10'000 Gulden auf 150'000 Franken.
Die Bank weitet ihre Aktivitäten auf Weesen, Siebnen, Rapperswil, Niederurnen und Lachen aus. Deshalb auch der neue Name: «Leih- & Sparkasse vom Seebezirk und Gaster».
Zum 100-jährigen Jubiläum erhöht der Verwaltungsrat die Beiträge an den Gründerverein, die Gemeinnützige Gesellschaft vom Bezirk See. Bis heute sind die Beiträge der Bank Grundlage für die soziale Tätigkeit dieser ehrenamtlichen Kommission.
Erste Erweiterung in der Nachkriegszeit: die Übernahme der Spar- und Leihkasse Schmerikon. In der Folge gibt sich die Bank auch einen neuen Namen: «Leih- & Sparkasse vom Linthgebiet», der 1970 auf «Bank vom Linthgebiet» verkürzt wird.
In den siebziger Jahren errichtet die «Bank vom Linthgebiet» Niederlassungen in Pfäffikon und Jona, Kempraten und Altendorf. 1986 wird das neue Hauptgebäude in Uznach eingeweiht, 1987 die Geschäftsstelle Rüti und ein Jahr später die Geschäftsstelle Gommiswald.
Nach der Fusion mit der Sarganserländischen Bank beschliesst die Generalversammlung den neuen Namen: «Bank Linthgebiet-Sarganserland».
Die Bank expandiert dank der Fusion mit der Sparkasse Stäfa und dem Kauf der Sparkasse Uetikon auch am rechten Zürichseeufer.
Die Bank gibt sich einen neuen, griffigeren Namen: «Bank Linth».
Die Bank Linth feiert ihr 150-Jahr-Jubiläum. Die Zahl der Aktionäre und Aktionärinnen ist seit 1848 von 41 auf über 10'000 angewachsen.
Die Bank Linth ist mit einer Bilanzsumme von CHF 3.2 Mrd. die viertgrösste Regionalbank in der Schweiz.
Die Bank Linth übernimmt die Spar- und Leihkassa Kaltbrunn (SLK). Die Finanzierung erfolgt vollumfänglich aus eigenen Mitteln.
Die Bank Linth überarbeitet nach 10 Jahren ihr Erscheinungsbild komplett. Der neue Auftritt bringt das neue Selbstverständnis als kompetenter, kundennaher und regional engagierter Finanzpartner, der seinen Kunden dank der partnerschaftlichen Vernetzung ein einzigartiges Angebot macht, zum Ausdruck.
Die Bank Linth und die Wegelin & Co. Privatbankiers arbeiten neu im Anlagebereich zusammen. Die Bank Linth stützt ab Herbst 2005 die individuelle Betreuung ihrer Kunden im Segment Private Banking auf die Anlagemethode der Wegelin & Co.
Die Liechtensteinische Landesbank AG (LLB AG) erwirbt 74.2 Prozent aller Bank Linth-Aktien. Die Bank Linth wird somit Teil der LLB-Gruppe.
An der Kirchgasse 28 in Meilen eröffnet die Bank Linth ihren 23. Standort. Drei Mitarbeitende betreuen hier vor Ort vermögende Kundinnen und Kunden.
Im erstmalig erhobenen Private-Banking-Rating der Wirtschaftspublikation «Bilanz» belegt die Bank Linth den 2. Rang in der Kategorie «Regionalbanken Universal». Für die Bank Linth unterstreicht das Bilanz Rating die Anlagekompetenz der grössten Regionalbank der Ostschweiz.
Mit der Eröffnung der Geschäftsstelle in Winterthur am 19. November verlässt die Bank Linth ihre Stammlande am Zürichsee und im Sarganserland und betritt erstmals Neuland.