Bank Linth: Erfreuliches Geschäftsergebnis im ersten Halbjahr 2021

Uznach, 23. August 2021. Die Bank Linth LLB AG (SIX: LINN) schliesst das erste Halbjahr 2021 mit einem guten Ergebnis ab. Der Halbjahresgewinn von CHF 14.1 Mio. übertrifft denjenigen der Vorjahresperiode um 10.4 Prozent. Die Bank hat ihre konsequente Ausrichtung auf Markt- und Kundenbedürfnisse weiter verstärkt. Sie verzeichnet bei Kundenvermögen und Kundenausleihungen ein erfreuliches Wachstum.

Im ersten Halbjahr 2021 hat die Bank Linth die strukturellen Anpassungen in einem von der Corona-Pandemie weiterhin geprägten Umfeld zielgerichtet vorangetrieben. «Dafür haben wir unsere Geschäftsstellen umfassend modernisiert und bauen unsere digitalen Angebote laufend aus», sagt CEO David Sarasin. «Seit diesem Frühjahr können wir mit dem neu geschaffenen Ressort 'Kunden' für alle Kundengruppen Lösungen aus einer Hand bieten und haben dafür bereits sehr positive Reaktionen erhalten.»

Halbjahresergebnis mit klarem Plus

Der Bank Linth flossen im ersten Halbjahr 2021 CHF 160.3 Mio. an Netto-Neugeldern (Net New Money) zu. Die verwalteten Kundenvermögen stiegen per 30. Juni 2021 auf CHF 7.7 Mia. (+6.3% gegenüber Ende 2020) an, während die Kundengelder (Kundeneinlagen und Kassenobligationen) bei CHF 4.7 Mia. (-0.3%) praktisch unverändert blieben. Die Kundenausleihungen legten gegenüber dem Jahresende 2020 auf CHF 6.4 Mia. (+1.8%) zu, wobei die Hypothekarforderungen auf CHF 6.2 Mia. (+1.9%) anstiegen. Das Geschäftsvolumen (Kundenausleihungen und Kundenvermögen) hat per Mitte 2021 erstmals die CHF 14 Milliarden-Marke überschritten.

Der Geschäftsertrag konnte im ersten Halbjahr 2021 auf CHF 47.7 Mio. (+3.0%) gesteigert werden. Dabei war das Zinsengeschäft, der Hauptertragspfeiler der Bank Linth, mit einem Brutto-Erfolg von CHF 32.3 Mio. (-7.4%) vom schwierigen Zinsumfeld und dem verschärften Wettbewerb geprägt. Das im Verlauf des ersten Halbjahres eingesetzte Volumenwachstum konnte die verringerte Zinsmarge nicht vollständig kompensieren. Die hohe Qualität des Kreditportfolio erlaubte es jedoch, im ersten Halbjahr 2021 Wertberichtigungen für Kreditrisiken im Betrag von CHF 0.9 Mio. aufzulösen. In der Vorjahresperiode mussten im Zuge der Corona-Pandemie dagegen Wertberichtigungen von CHF 2.7 Mio. vorgenommen werden. Dies führte dazu, dass der Netto-Erfolg im Zinsengeschäft gegenüber dem ersten Halbjahr 2020 auf CHF 33.2 Mio. (+3.2%) anstieg.

Das Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft zeigte mit CHF 10.5 Mio. (+7.2%) im Vorjahresvergleich ein starkes Ergebnis und unterstreicht die attraktiven Anlagelösungen der Bank Linth, auch in Zusammenarbeit mit der LLB. Der Erfolg aus dem Handelsgeschäft ging auf CHF 2.9 Mio. (-10.6%) zurück.

Der Geschäftsaufwand konnte gegenüber der Vorjahresperiode um 4.8 Prozent auf CHF 27.8 Mio. reduziert werden. Der Personalaufwand nahm dabei um 8.5 Prozent ab, während der Sachaufwand praktisch gleichblieb (-0.4%).

Der deutlich gestiegene Geschäftserfolg von CHF 17.7 Mio. (+18.3%) ermöglichte eine Zuweisung an die Reserven für allgemeine Bankrisiken von CHF 1.0 Mio. Unter dem Strich resultierte ein sehr solider Halbjahresgewinn von CHF 14.1 Mio., der den Vorjahreswert um CHF 1.3 Mio. oder 10.4 Prozent übertraf.

Auf veränderte Kundenbedürfnisse ausgerichtet

Die Kundinnen und Kunden der Bank Linth erledigen ihre Basisgeschäfte heute grossmehrheitlich am Bancomaten und über Online Banking. Dieser Trend wurde seit Beginn der Pandemie weiter beschleunigt. Die Schaltertransaktionen sind auf ein sehr tiefes Niveau zurückgegangen. Die Bank Linth hat deshalb schon im Frühjahr den klassischen Schalterbetrieb aufgehoben und ihre Standorte auf die Beratung umgestellt, was von den Kundinnen und Kunden gut aufgenommen wurde. Die Regionensitze sind weiterhin zu fixen Zeiten geöffnet, die Geschäftsstellen bieten flexible Öffnungszeiten an. Sie stehen dann für Beratungsgespräche offen, wenn es die Kundinnen oder Kunden wünschen. Ort und Zeit für das Treffen können sie vorgängig mit ihrem Berater vereinbaren. 

Ausblick zweites Halbjahr 2021

Obschon der weitere Pandemieverlauf nicht vorhersehbar ist, deuten die meisten Prognosen auf eine Belebung der Konjunktur im zweiten Halbjahr hin. David Sarasin blickt zuversichtlich nach vorne: «Ich gehe in den kommenden Monaten von einem gesunden weiteren Wachstum unseres Geschäfts aus, auch wenn die Märkte und insbesondere die Zinssituation anspruchsvoll bleiben. Wir werden unsere Aktivitäten weiterhin auf die Kundenbedürfnisse und die Ertragspotenziale ausrichten. Dabei werden wir die Vorteile unserer Zusammenarbeit innerhalb der LLB-Gruppe auch künftig nutzen.»

Der Halbjahresbericht 2021 steht in einer Onlineversion zur Verfügung unter: berichte.banklinth.ch
Er kann auch als PDF heruntergeladen werden unter: www.banklinth.ch/hb2021

Wichtige Termine

  • Freitag, 25. Februar 2022, Geschäftsergebnis 2021
  • Dienstag, 26. April 2022, 173. ordentliche Generalversammlung

Für Fragen wenden Sie sich bitte an Luzius Thürlimann, Leiter Generalsekretariat, Telefon 055 285 71 96, oder die E-Mail-Adresse kommunikation@banklinth.ch.

Zur Bank Linth

Die Bank Linth (www.banklinth.ch) ist mit 18 Standorten und einem Geschäftsvolumen von CHF 14.1 Mia. die grösste Regionalbank der Ostschweiz. Mit einem zukunftsweisenden, auf die persönliche Beratung ausgerichteten Geschäftsstellenkonzept ist sie in den sechs Regionen Linthgebiet, Zürichsee, Ausserschwyz, Sarganserland, Winterthur und Thurgau vertreten. Die Bank Linth ist an der SIX in Zürich kotiert (Symbol: LINN). Sie befindet sich im Besitz ihrer Mehrheitsaktionärin, der Liechtensteinischen Landesbank AG (LLB), sowie weiterer rund 10'400 überwiegend in der Region wohnhafter Aktionäre.