Die Geschichte der Bank Linth

1848

Die «Leih- & Spar-Kassa des See-Bezirks» wird gegründet, einige Wochen vor dem modernen Schweizer Bundesstaat. Am 15. Juli 1848 beschliesst die Gemeinnützige Gesellschaft vom Seebezirk, mit der neuen Bank den «Sparsinn» zu wecken sowie Handel und Gewerbe zu fördern. Geschäftssitz wird das Städtchen Uznach.

1852

Die «Leih- & Spar-Kassa des See-Bezirks» passt sich dem Frankensystem an. Vier Jahre lang hat sie eigene Banknoten im Wert von 10 Gulden herausgegeben. Erst 1891, als der Bund das Banknotenmonopol übernimmt, wird das Geld- und Münzenwesen in der ganzen Schweiz einheitlich.

1875

Öffnung eines Fonds für gemeinnützige Zwecke. In diesen Fonds, der insbesondere für kranke und alte Leute bestimmt ist, sollen die Gewinne der Bank einfliessen. Im ersten Jahrhundert ihres Bestehens steuert die Bank rund eine Million Franken zum Bau öffentlicher Gebäude bei, zum Beispiel für Spitäler und Schulhäuser.

1883

In Rapperswil führt die Bank Kassastunden ein. Von nun an ist es auch in Rapperswil möglich, auf die Konten der «Leih- & Spar-Kassa des See-Bezirks» einzuzahlen.

1892

Der Name wird zu «Leih- & Sparkasse vom Seebezirk» modernisiert. Die Bank ist nun nicht mehr reine Sparkasse. Sie hat in den vergangenen Jahren ihre Geschäftstätigkeit ausgeweitet: Ausgabe von Kassenobligationen, Einführung des Kontokorrentgeschäfts, Annahme von Geldern in Depositenrechnungen.

1898

Aufgrund der erfreulichen Geschäftsentwicklung wird das Kapital erstmals erhöht, von 10'000 Gulden auf 150'000 Franken.

1905 bis 1926

Die Bank weitet ihre Aktivitäten auf Weesen, Siebnen, Rapperswil, Niederurnen und Lachen aus. Deshalb auch der neue Name: «Leih- & Sparkasse vom Seebezirk und Gaster».

1948

Zum 100-jährigen Jubiläum erhöht der Verwaltungsrat die Beiträge an den Gründerverein, die Gemeinnützige Gesellschaft vom Bezirk See. Bis heute sind die Beiträge der Bank Grundlage für die soziale Tätigkeit dieser ehrenamtlichen Kommission.

1967

Erste Erweiterung in der Nachkriegszeit: die Übernahme der Spar- und Leihkasse Schmerikon. In der Folge gibt sich die Bank auch einen neuen Namen: «Leih- & Sparkasse vom Linthgebiet», der 1970 auf «Bank vom Linthgebiet» verkürzt wird.

1971 bis 1988

In den siebziger Jahren errichtet die «Bank vom Linthgebiet» Niederlassungen in Pfäffikon und Jona, Kempraten und Altendorf. 1986 wird das neue Hauptgebäude in Uznach eingeweiht, 1987 die Geschäftsstelle Rüti und ein Jahr später die Geschäftsstelle Gommiswald.

1988

Nach der Fusion mit der Sarganserländischen Bank beschliesst die Generalversammlung den neuen Namen: «Bank Linthgebiet-Sarganserland».

1993

Die Bank expandiert dank der Fusion mit der Sparkasse Stäfa und dem Kauf der Sparkasse Uetikon auch am rechten Zürichseeufer.

1994

Die Bank gibt sich einen neuen, griffigeren Namen: «Bank Linth».

1998

Die Bank Linth feiert ihr 150-Jahr-Jubiläum. Die Zahl der Aktionäre und Aktionärinnen ist seit 1848 von 41 auf über 10'000 angewachsen.

1999

Die Bank Linth ist mit einer Bilanzsumme von CHF 3.2 Mrd. die viertgrösste Regionalbank in der Schweiz.

2002 bis 2003

Die Bank Linth übernimmt die Spar- und Leihkassa Kaltbrunn (SLK). Die Finanzierung erfolgt vollumfänglich aus eigenen Mitteln.

2004

Die Bank Linth überarbeitet nach 10 Jahren ihr Erscheinungsbild komplett. Der neue Auftritt bringt das neue Selbstverständnis als kompetenter, kundennaher und regional engagierter Finanzpartner, der seinen Kunden dank der partnerschaftlichen Vernetzung ein einzigartiges Angebot macht, zum Ausdruck.

2005

Die Bank Linth und die Wegelin & Co. Privatbankiers arbeiten neu im Anlagebereich zusammen. Die Bank Linth stützt ab Herbst 2005 die individuelle Betreuung ihrer Kunden im Segment Private Banking auf die Anlagemethode der Wegelin & Co.

2007

Die Liechtensteinische Landesbank AG (LLB AG) erwirbt 74.2 Prozent aller Bank Linth-Aktien. Die Bank Linth wird somit Teil der LLB-Gruppe.

2008

An der Kirchgasse 28 in Meilen eröffnet die Bank Linth ihren 23. Standort. Drei Mitarbeitende betreuen hier vor Ort vermögende Kundinnen und Kunden.

2009

Im erstmalig erhobenen Private-Banking-Rating der Wirtschaftspublikation «Bilanz» belegt die Bank Linth den 2. Rang in der Kategorie «Regionalbanken Universal». Für die Bank Linth unterstreicht das Bilanz Rating die Anlagekompetenz der grössten Regionalbank der Ostschweiz.

2011

Am 20. Juni 2011 eröffnet die Bank Linth ihre neue Geschäftsstelle in Erlenbach. Es ist die erste Eröffnung im Zuge der im Jahr zuvor angekündigten Wachstumsinitiative «Crescendo» in den Raum Zürich/Ostschweiz. Das Beraterteam für vermögende Kundinnen und Kunden aus Meilen findet hier einen neuen Arbeitsort.

Mit der Eröffnung der Geschäftsstelle in Winterthur am 21. November verlässt die Bank Linth ihre Stammlande am Zürichsee und im Sarganserland und betritt erstmals Neuland.