Wenn das Pensionskassen-Kapital zur finanziellen Belastung wird

Immer mehr Menschen beziehen Kapital aus der Pensionskasse – sei dies aus dem Grund einer Selbständigkeit, für die Eigenheimfinanzierung oder als Barbezug für die Pensionierung. Grundsätzlich ist dagegen nichts einzuwenden. Doch es lohnt sich, die Folgen genau abzuklären: Beispielsweise dann, wenn das Vorsorgegeld auf einmal als Errungenschaftskapital gilt.

Frühzeitige Pension dank Kapital aus Pensionskasse und dritter Säule

Das Ehepaar Markus und Heidi ging nach intensiver Planung frühzeitig in Pension. Zur finanziellen Unabhängigkeit des gemeinsamen Lebensabends hat Markus Kapital aus der Pensionskasse und der dritten Säule im Umfang von CHF 800'000 bezogen. Da die beiden keine Kinder haben und verheiratet sind, waren weder Testament noch Erbvertrag ein Thema. Zwei Jahre nach der Pension ist Heidi an einer Krankheit gestorben. Und Markus? Mangels Ehevertrag muss er den Erben von Heidi, in diesem Fall seiner Schwiegermutter, CHF 100'000 auszahlen. Er mag seine Schwiegermutter zwar sehr, aber mit dieser finanziellen Belastung hat er nicht gerechnet. Wie kommt so ein Fall zustande? Und wie kann diese Situation verhindert werden?

Auch ohne Kinder: Ehe- und Lebenspartner vertraglich absichern

Der Fall von Markus und Heidi betrifft die beiden Fachbereiche Güter- und Erbrecht. Vereinfacht gesagt, zählt das vorbezogene Pensionskapital von Markus neu zum gemeinsamen Vermögen. Auch wenn dieses eigentlich als Sicherheit für die Zeit nach der Pensionierung gedacht war, muss es deshalb mit den gesetzlichen Erben geteilt werden – in diesem Fall mit der Mutter von Heidi.

Individuelle Fallstricke im persönlichen Gespräch abklären

Wer sich vor solchen und anderen finanziellen Überraschungen schützen will, der muss sich vertraglich absichern. Ein Ehevertrag, ein Testament oder ein Erbvertrag sind dabei wichtige Elemente. Was im Falle von Markus und Heidi die beste Lösung gewesen wäre, das können Ihnen unsere Finanzplanungs-Experten gerne persönlich erklären. Und damit Ihnen nicht dasselbe passiert, empfehlen wir eine genaue Abklärung Ihrer Lage. Es lohnt sich!

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